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diaspora* Berlin

Nächstes Treffen

29. Mai 2017

Wir treffen uns am letzten Montag, alle zwei Monate, bei IN-Berlin (Lehrter Str. 53, 10557 Berlin Moabit) im kleinen Raum ab 19:00.

Kontakt

Lisa (lis@wk3.org)
Nora (bonsaiheldin@nerdpol.ch)

Das Meeting zum 0.6.0 Release

Am 29. August war letzte Treffen angesetzt, zeitlich sehr passend, da gerade am Samstag zuvor diaspora 0.6.0 veröffentlicht wurde.
Die neueste Version der Software hat viele spannende Neuerungen, zwei möchte ich kurz näher erwähnen.

Zum einen wurde das Federationlayer/-protokoll (womit diaspora-Server untereinander kommunizieren) in einen separaten Gem und ein extra Repository ausgelagert. Warum ist das cool? Jetzt kann unabhängiger und übersichtlicher am Protokoll gearbeitet werden. Warum ist das cool? Es ist ein wichtiger Grundbaustein für zukünftige Protokollerweiterungen wie Gruppen, Veranstaltungen, Kommunikation mit anderen sozialen Netzwerken. Spannend!

Zum anderen ist jetzt auch das Open Streetmap Feature im Release enthalten, an dem das RailsGirls SoC Team DeltaQuadrant letzten Sommer gearbeitet hat! Dieses Jahr hat es leider kein RG SoC Team mit diaspora in die Auswahl geschafft, aber nächstes Jahr wird es bestimmt wieder was :)

Was gab's bei diesem Treffen sonst so? Wir haben über den Protoype Fund geredet (viel Geld für Open-Source-Projekte) und ein Proposal wurde noch am Abend losgeschickt. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr potentielle Projektideen mit/ für diaspora fallen mir ein. Gruppen im Protokoll implementieren anyone?

Eine Sache fällt mir auch noch ein. Blume hat eine sehr wichtige Diskussion losgetreten; es geht um ein Statement wie wir als Gemeinschaft im Netzwerk miteinander umgehen wollen. Es wird einen offiziellen Blogpost geben der das Statement veröffentlicht und auf den im diaspora-Interface verlinkt wird.
Ich finde es großartig, dass sich die Community um die Software, mit der Software, gegen Diskimirierung und Harassment positioniert. Viel zu oft wird gesagt, dass Software nicht moralisch ist, sondern nur ein Werkzeug. Meiner Meinung nach ist das der falsche Ansatz und soll nur das Entwicker_innen Gewissen beruhigen, weil man sich vor Verantwortung scheut.
Selbst wenn der Reminder an das Statement nur minimal ausfällt, ist die symbolische Bedeutung eine von der sich andere Projekte eine Scheibe abschneiden können.